Känguru-Wettbewerb

In diesem Jahr kann der Känguru-Wettbewerb nicht in der gewohnten Form stattfinden, er hätte ja am 19. März in ganz Deutschland durchgeführt werden müssen. Daher haben die Veranstalter von „Mathematikwettbewerb Kaenguru e.V“ es diesmal gestattet, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben auch zu Hause bearbeiten.

Für die Teilnahme befinden sich die Aufgaben nach Doppeljahrgängen sortiert als PDF-Dokumente in dem folgenden mit dem bekannten Passwort freigegebenen Nextcloud-Ordner: https://nx2433.your-storageshare.de/s/i9BcRw9nnGRRJHT.

In dem Ordner enthalten ist auch der Antwortzettel („einantwortzettel.pdf“). Den bitte ausgefüllt bis spätestens zum 4. Mai entweder nach den Osterferien in der Schule abgeben (ins Fach von Herrn Block) oder direkt nach der Bearbeitung als Scan bzw. Foto per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken oder die Antworten einfach online auf den „digitalen Antwortzettel“ (einfach den Link im PDF-Dokument anklicken!) übertragen und anschließend abschicken.

Wie in jedem Jahr ist die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen an St. Kaspar kostenlos, es war also hier keine Anmeldung erforderlich. Alle anderen, die sich angemeldet haben, sollten sich noch an ihre Anmeldung erinnern.

Ein wichtiger Hinweis des Veranstalters noch: „1., 2. und 3. Preise für die deutschlandweit Punktbesten lassen sich in diesem Jahr nicht ermitteln; dazu sind die notwendigen Wettbewerbsbedingungen nicht gegeben – bitte haben Sie dafür Verständnis.“ Es soll aber wie immer „Preise für alle“, Urkunden und Broschüren geben.

Viel Spaß beim Lösen der teils wirklich anspruchsvollen Aufgaben, diesmal ohne Zeitdruck!

Zeitzeuge besucht das Gymnasium St. Kaspar

 

Burkhard Seeberg aus Münster berichtet dem Abiturjahrgang von seiner Zeit im Stasigefängnis.

 

Nach der Veranstaltung tauscht sich Seeberg mit Lehrern und Schülern aus. V.l.n.r.: Burkhard Seeberg, Schulleiter Matthias Nadenau, Lena Gerecke, Burkhard Nickel, Johanna Schlüter, Sarah Manegold und Hannes Fieseler (Foto: T. Kreutzmann).
Nach der Veranstaltung tauscht sich Seeberg mit Lehrern und Schülern aus. V.l.n.r.: Burkhard Seeberg, Schulleiter Matthias Nadenau, Lena Gerecke, Burkhard Nickel, Johanna Schlüter, Sarah Manegold und Hannes Fieseler (Foto: T. Kreutzmann).

Mehr als sieben Wochen Einzelhaft in der zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Hohenschönhausen und anschließend Unterbringung im Bautzener Gefängnis - wegen Liebe zwischen Ost und West. Seeberg erzählt seine Geschichte, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2/12 hören sehr aufmerksam zu. Den Wert demokratisch abgesicherter Grundrechte sollen die Schüler reflektieren, wünscht sich Burkhard Nickel, Geschichtslehrer am Gymnasium. Immerhin berichtet Seeberg aus persönlicher Erfahrung über das Leben in einem Unrechts- und Überwachungsstaat und die Absurdität der damaligen Verhältnisse während der Teilung Deutschlands. 

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Syrischer Flüchtling bewegt Neuenheerser Gymnasiasten mit seiner Geschichte

 
Hamed Alhamed hält einen Vortrag zu Syrien und seiner Flucht. Das Schulprojekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte ihn mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter an das Gymnasium St. Kaspar eingeladen.

„Wenn ihr mich mögt, dann möchte ich gern als Hamed gemocht werden. Und wenn ich euch nicht sympathisch bin, dann sollte ich euch als Hamed unsympathisch sein. Aber ihr solltet mich nicht bloß deshalb sympathisch oder unsympathisch finden, weil ich ein Flüchtling bin, aus einem anderen Land komme oder eine andere Religion habe. Denn jeder Mensch hat das Recht als er selbst wahrgenommen und beurteilt zu werden, so Hamed Alhameds eindringlicher Appell am Ende seines emotionalen Vortrags. In den vorangegangenen 90 Minuten bewegte er 250 Schüler der älteren Jahrgangsstufen sowie deren Lehrer.
 
Hamed Alhamed wird begrüßt von (hintere Reihe v.l.n.r.) Lehrer Jörg Lange, Rüdiger Gleisberg (zuständig für das Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter), Schulleiter Matthias Nadenau sowie Vertreterinnen der AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (vordere Reihe v.l.n.r.: Jana Hiller, 9a; Corinna Lange, Q1; Sarah Schöning, 9a).
Hamed Alhamed wird begrüßt von (hintere Reihe v.l.n.r.) Lehrer Jörg Lange, Rüdiger Gleisberg (zuständig für das Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter), Schulleiter Matthias Nadenau sowie Vertreterinnen der AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (vordere Reihe v.l.n.r.: Jana Hiller, 9a; Corinna Lange, Q1; Sarah Schöning, 9a).
Der 29-jährige Syrer stammt aus Deir ez-Zor. Mit seinem Bruder Ahmed gelang ihm 2015 die Flucht nach Deutschland, vier jüngere Schwestern und die Eltern mussten beide zurücklassen. Mit seinen Vorträgen möchte er um Verständnis für die Situation von geflüchteten Syrern werben. Diesen Wunsch unterstützt das Team des Projekts Schule ohne Rassismus. Lehrer Jörg Lange: Hameds Wunsch, ihn genauso wie alle anderen Menschen als Individuum wahrzunehmen statt ihn einfach nur in irgendeine 'Schublade' zu stecken, auf der 'Flüchtling' oder sonst etwas steht, sollte eigentlich immer unser Anspruch sein – und erst recht, wenn wir als Schule mit Courage handeln. Schulleiter Matthias Nadenau wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass die geflüchteten Menschen für uns alle ein persönliches Gesicht haben und zu Wort kommen dürfen. Schüler und Lehrer nahmen den Vortrag zum Anlass, um Flucht und Integration innerhalb und außerhalb des Unterrichts weiter zu thematisieren - wohl wissend auch um eigene Alltagserfahrungen, die eine Auseinandersetzung nötig machen.

Volleyball: Lehrer gewinnen Schulturnier

 

Knapp konnte sich das Lehrerteam im traditionellen Volleyballturnier gegen verschiedene Oberstufenteams durchsetzen.

Die zufriedenen Zuschauer bekamen spannende und faire Spiele in geselliger Atmosphäre geboten. Im Modus Jeder gegen Jeden zeichnete sich von Beginn an ein spannender Turnierverlauf ab. Dabei teilte sich die Jahrgangsstufe EF in zwei Teams auf, ihre Mitschüler aus der Q1 und Q2 sowie das Lehrerkollegium bildeten jeweils ein Team.

Die Sportler freuen sich über ein erfolgreiches Turnier.
Die Sportler freuen sich über ein erfolgreiches Turnier.

Mit einem Quäntchen Glück auf seiner Seite und getragen von den Impulsen durch Coach Andreas Gottschalk konnte sich das Lehrerteam in dem sehr ausgeglichen Turnier schließlich knapp gegen seine Schüler durchsetzen.

Ein großer Dank gilt allen Teams für die stets intensiven Spiele, den Schiedsrichtern, ohne die ein fairer und reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen wäre, und den Zuschauern, die für das leibliche und seelische Wohl der Spielerinnen und Spieler sorgten.

Gymnasium St. Kaspar setzt neue Sensoren in den Naturwissenschaften ein

 

Das Gymnasium St. Kaspar schreitet im Bereich der Digitalisierung beständig voran. Die digitale Messwerterfassung bietet viele Vorteile.

Maren Künemund und Celina Schwanitz diskutieren mit ihrem Chemielehrer Martin Bernard die Titrationskurve der Neutralisation von Haushaltsessig mit Natronlauge, die sie vorher mit dem pH-Wert-Sensor aufgenommen haben.
Maren Künemund (Mitte) und Celina Schwanitz diskutieren mit ihrem Chemielehrer Martin Bernard die Titrationskurve der Neutralisation von Haushaltsessig mit Natronlauge, die sie vorher mit dem pH-Wert-Sensor aufgenommen haben.

Wie verändern sich Spannung, Temperatur, pH-Wert oder elektrische Leitfähigkeit während der Versuchsdurchführung? Diese und zahlreiche weitere Werte werden jetzt am Gymnasium St. Kaspar in Neuenheerse mit Sensoren digital erfasst und ausgewertet. Das private Gymnasium hat erneut in seine naturwissenschaftliche Ausstattung investiert. Die wichtigsten Sensoren stehen den Schülerinnen und Schülern sogar als Klassensatz zur Verfügung.

Die neuen Möglichkeiten überzeugen Chemielehrerin Irena Schulte, die von der Bereicherung des Experimentalunterrichts begeistert ist. Auch Maren Künemund, Schülerin der Jahrgangsstufe EF, lobt den unterrichtlichen Mehrwert: „Wenn man selber die Graphen aufnimmt und sieht, wie sich die Messwerte während des Versuchs ändern, erleichtert das das Verständnis der Vorgänge während der Reaktion.“ Physik- und Chemielehrer Martin Bernard erläutert: „Mit diesen Geräten können die Schülerinnen und Schüler problemlos selbst Messkurven wie aus dem Lehrbuch aufnehmen.“

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