St. Kaspar

Bunter Start ins neue Schuljahr

 

Mit drei neuen fünften Klassen und vier neuen Lehrkräften ist das Gymnasium St. Kaspar in das Schuljahr 2026/27 gestartet. 83 Mädchen und Jungen haben damit einen neuen Abschnitt ihrer Schulzeit begonnen.

 

Aufregung, Neugier und Vorfreude waren bei den neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern deutlich zu spüren. Einen Tag nach dem offiziellen Schulbeginn stand für sie ein besonderer Einschulungstag auf dem Programm. Nach einem feierlichen Gottesdienst ging es darum, die neue Schule, die Mitschülerinnen und Mitschüler und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer kennenzulernen.

Gemeinsam mit ihren Klassenleitungen und Klassenpaten erkundeten die neuen Fünftklässler das Schulgebäude und gewannen erste Eindrücke von ihrem neuen Lern- und Lebensort. Die Klasse 5a wird von Anna Gehrmann und Timo Glunz geleitet, die 5b von Steffen Lausen und Alyssa Skerhut sowie die 5c von Inka Gröne und Lea Schäfer. Zwei anschließende Orientierungstage boten weitere Gelegenheit, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen, erste Kontakte zu knüpfen und sich im Schulalltag zurechtzufinden.

Gottesdienst
Gemeinsamer Gottesdienst an der Kluskapelle.

Auch für die gesamte Schulgemeinschaft begann das neue Schuljahr mit einem gemeinsamen Zeichen. Bereits am Mittwoch führte der traditionelle Gang zur Kluskapelle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zum ersten Gottesdienst des Schuljahres zusammen. Pater Josef Klingele leitete die Feier, die Predigt hielt Pater Thomas Wunram. Schulleiterin Christin Johlen begrüßte die Schulgemeinschaft und die vier neuen Lehrkräfte, die zum Schuljahresbeginn ihren Dienst am Gymnasium St. Kaspar aufgenommen haben, und wünschte allen einen guten Start.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 40 Lehrkräfte nahmen an dem Gottesdienst teil. Die gemeinsame Feier bot dabei nicht nur einen besinnlichen Auftakt, sondern auch die Gelegenheit, nach den Sommerferien wieder als Schulgemeinschaft zusammenzukommen.

Inzwischen sind die ersten Tage des neuen Schuljahres geschafft, und auch die neuen Fünftklässler haben ihren Platz im Schulalltag gefunden. Unter dem Motto „Gemeinsam bunt“ ist das Gymnasium St. Kaspar damit gut in ein neues Schuljahr gestartet.

Gymnasium St. Kaspar lädt beim Stiftsmarkt zum Tag der offenen Tür ein

 

Unter dem Motto „Lernt uns kennen“ öffnet das Gymnasium St. Kaspar am 20. September von 11 bis 18 Uhr seine Türen. Der Tag der offenen Tür ist in das bunte Treiben des Neuenheerser Stiftsmarkts eingebettet.

 

Die Verbindung von Schule und Fest bietet Besuchern die Gelegenheit, den Stiftsmarkt zu erleben und zugleich die familiäre Atmosphäre sowie das Bildungsangebot des Gymnasiums kennenzulernen.

Schulband
Auch bei vergangenen Veranstaltungen begeisterte die Schulband zahlreiche Besucher im Gymnasium.

„Es ist eine großartige Gelegenheit, dass unser Tag der offenen Tür Teil des Stiftsmarkts ist“, betont Schulleiterin Christin Johlen. „Wir können so einen Einblick in unsere Schule geben und gleichzeitig die besondere Atmosphäre des Marktes genießen.“

Während die Besucher des Stiftsmarkts durch die Straßen von Neuenheerse schlendern, öffnet ab 11:00 Uhr ein gemütliches Café auf dem Schulgelände seine Türen für alle Gäste des bunten Treibens. Bis 18:00 Uhr lädt es zum Verweilen ein und bietet eine willkommene Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und eine Pause vom Marktgeschehen zu genießen. Von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr erwartet Viertklässler und ihre Eltern ein abwechslungsreiches Programm: Die Schulband sorgt für musikalische Höhepunkte, während Tanzaufführungen das Publikum begeistern. Zusätzlich laden naturwissenschaftliche Experimente und Mitmachaktionen dazu ein, aktiv am Geschehen teilzunehmen.

An Informationsständen können sich Eltern und Kinder über die Neuenheerser Schule und einen möglichen Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium St. Kaspar informieren. Erstmals bietet zudem ein Ehemaligenzelt auf dem Lehrerparkplatz Gelegenheit zum Austausch mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern.

Lernen und Persönlichkeitsbildung in familiärer Atmosphäre

Das Gymnasium St. Kaspar ist eine staatlich anerkannte Privatschule. Unter dem Motto „Bildung fördern, Gemeinschaft leben, Zukunft gestalten“ verbindet die Schule eine hochwertige Bildung mit moderner Ausstattung und einer lebendigen Schulgemeinschaft. Die familiäre Atmosphäre soll den Schülerinnen und Schülern Raum geben, sich fachlich und persönlich zu entwickeln.

Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen, das Gymnasium St. Kaspar beim Stiftsmarkt kennenzulernen.

Plakat

Auslegung zum Schuljahresabschlussgottesdienst – „Geschafft“

 

Auslegung

von Julian Jelitte (Q1)

Geschafft. Ich kann mir gut vorstellen, dass das genau das ist, was der Jünger Petrus sich dachte, als er dann tatsächlich sicher in Jesu Armen war. Geschafft. Das war bestimmt auch die Hoffnung des Volkes, zu dem Gott eben in der Lesung von Befreiung, von Heil und von Erlösung gesprochen hat. Geschafft. Das denken wahrscheinlich auch die allermeisten unter uns heute Morgen. Es gibt oft zwei Arten von „Geschafft“: Einmal ein locker leichtes „Juhu, Geschafft!“, oder eher ein trübes und erschöpftes „Puh, Geschafft“. Und Geschafft lässt sich ja auch auf zwei Weisen verstehen. Einmal bedeutet es: „Ich habe etwas geschafft“, ein andernmal bedeutet es eher: „Ich bin geschafft, bin erschöpft und aus der Puste“. Ich glaube, bei Petrus war es eine Mischung aus beidem – das ist es glaube ich auch bei uns oft am letzten Schultag. Das hängt dann einerseits zusammen mit der gerade so überstandenen Klausur- und Klassenarbeitsphase und vielleicht auch mit einigen Fächern, in denen es trotz Anstrengung nicht so recht zu einer guten Note gereicht hat. Und manchmal, da klingt auch in dem Geschafft eine Angst auf zukünftiges mit. Zum Beispiel in dem Rollenspiel, das wir am Anfang gesehen haben: Einerseits ist Lea bestimmt total fröhlich darüber, dass endlich das Schuljahr vorbei ist und die Sommerferien anstehen, andererseits ist es ihr aber auch ein bisschen peinlich, dass sie in den Sommerferien mit ihrer Familie gar nicht wegfahren kann. Wir haben oft diese Kombination aus Freude und aber auch ein bisschen Angst. Vielleicht auch Angst vor dem nächsten Schuljahr. Ich glaube, in dieser Angst oder in dieser Verunsicherung fühlen wir uns dann oft ganz isoliert. Da kommt es einem manchmal fast peinlich vor, darüber wirklich mit jemanden zu sprechen, sich jemandem zu öffnen. Und das muss ja nicht nur in der Schule so sein: Auch privat gibt es immer wieder solche Momente, in denen ich einfach nicht mehr weiter weiß und mich total verloren fühle. Das sind dann die Momente, wo wir – wie die Jünger im Boot – vom Gegenwind heftig hin und her geschleudert werden. Wir fühlen uns, als hätten die Wellen der Unruhe uns fest im Griff und als wäre gar keine Freiheit, kein Frieden mehr in Sicht. Als die Jünger in dieser Situation waren, kam Jesus. Aber Jesus kam nicht erst, als sie schon wieder am Ufer angekommen waren. Jesus ist auch nicht aus der Höhe herabgeflogen – und eines hat er erst recht nicht getan: Er hat sie niemals im Stich gelassen. Und dann kommt Jesus – so ganz anders, als die Jünger es erwartet hatten, sie halten ihn ja zunächst sogar für ein Gespenst. Aber dann kommt er näher auf sie zu und ermutigt sie, ihm zu vertrauen, er gibt sich zu erkennen. Und vielleicht gibt er sich ja nicht nur zu erkennen, weil er sagt: „Ich bin es“. Vielleicht ist Jesus ja gerade auch daran erkennbar, dass er seine Jünger und auch uns im Sturm nicht im Stich lässt. Dann sagt Petrus zu Jesus: „Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!“ und darauf antwortet Jesus: „Komm!“. Das klingt ja erstmal ziemlich einfach, oder? Und ich glaube in diesem Ruf steckt noch viel mehr, als nur das Wort „Komm!“ Und was dahintersteckt, das können wir glaube ich gut in der Lesung entdecken, die wir eben gehört haben. Da heißt es: „Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir!“ Und darin steckt noch mehr: „Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, / wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort“. Gott ruft uns beim Namen. Nicht die perfekte, sturm- und wellenlose, selbstgenügsame Version von uns, sondern einfach nur uns. Und ich glaube genau so ruft Jesus Petrus zu sich. Aber nicht nur Petrus ist so gerufen, sondern jeder einzelne von uns. Wir wollen oft nicht schwach wirken, sondern stark sein, wollen alles alleine schaffen können – aber dann übernehmen wir uns und beginnen – wie Petrus – unterzugehen. Gott ist aber nicht der, der von uns die pure Perfektion erwartet. Nein, er ist sanft. Als Petrus ins Wasser fällt und untergeht, da bleibt Jesus ja auch nicht einfach stehen, guckt zu und sagt: „Tja, hast du wohl Pech gehabt“. Nein, Jesus zögert nicht eine Sekunde, er streckt seine Hand heraus und zieht Petrus zu sich herauf. Wir verlieren uns so oft in all dem, was uns umgibt – in all den Sorgen, all den Unsicherheiten und all dem, was uns vielleicht peinlich ist und worüber wir nicht so richtig reden wollen. Das sind dann unsere Wellen, die Wellen, vor denen wir – wenn auch im Leisen – Angst haben und in denen wir drohen, unterzugehen. Aber genau wie die Jünger im Boot sucht Gott auch uns – auch im Sturm. In der Lesung, die wir eben zuerst gehört haben, heißt es: „Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist / und weil ich dich liebe“ – Gott hat uns echt lieb. Nicht einfach unpersönlich, weil er ja alle lieb hat. Nein, er hat wirklich jeden einzelnen ganz persönlich lieb. Und das ist finde ich etwas, was uns auch im tiefsten Sturm ein bisschen Ruhe schenken kann: Das Wissen, dass ich in diesem Sturm nicht alleine bin. Dass mich jemand sieht, dass Jemand da ist und mir einfach nur zuhört. In der Lesung sagt Gott dem Volk Israel seine Treue zu: Durch alle Stürme, durch alle Wellen, in allen Flammen, die dem Volk über den Weg laufen, verspricht Gott, es zu beschützen und bei ihm zu sein. Dieses Versprechen gilt auch für uns. Denn in der Lesung spricht Gott zu uns und richtet heute sein gutes und aufrichtendes Wort an uns.

Kulturabend am Gymnasium St. Kaspar präsentiert musikalische und darstellerische Vielfalt

 

Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Theater und Bandauftritt fand am Gymnasium St. Kaspar der traditionelle Kulturabend kurz vor den Sommerferien statt.

 

Kulturabend
Die „Monkeys on Fire“ mit Lukas von Zagorski und Karlson Ehls (v.l.) sorgen für rockige Momente beim Kulturabend.

In unterschiedlichen Besetzungen präsentierten mehr als 60 junge Musikerinnen und Musiker mit ihren Blasinstrumenten ihr Können. Die Bläserklassen 5 und 6 sowie die Bläser-AG unter der Leitung von Schulleiterin Christin Johlen gestalteten den musikalischen Auftakt des Abends. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres musikalisch entwickeln und als Gruppe zusammenwachsen. Besonders für die Fünftklässler war dieser Auftritt ein wichtiger erster Schritt“, erklärte Johlen. Denn für die Bläserklasse 5 war es der erste öffentliche Auftritt, während die Bläserklasse 6 nach erfolgreich bestandener E-Prüfung ihren letzten gemeinsamen Auftritt in dieser Besetzung absolvierte. Neben einzelnen Beiträgen der Ensembles bildeten die Musikerinnen und Musiker auch ein gemeinsames Gesamtorchester. Ergänzt wurde das Programm durch die Kanons „He, ho, spann den Wagen an“ und „Frère Jacques“, bei denen das Publikum der vollbesetzten Schulaula zum Mitsingen eingeladen war.

Im Anschluss präsentierte die Theater-AG eine Neuinterpretation des Märchens „Schneewittchen“. Das von Schülerinnen der Jahrgangsstufe EF entwickelte und inszenierte Stück erzählte die bekannte Geschichte aus der Perspektive der bösen Stiefmutter. Humorvolle Akzente setzten die ungewöhnlich dargestellten sieben Zwerge. Insgesamt standen neun Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 auf der Bühne. Die Leitung der Theater-AG übernahmen Jana Bannenberg, Mia Cebul, Anna Rücker und Helene Tisius (alle Jahrgangsstufe EF), die auch für Inhalt, Proben und Kulissengestaltung verantwortlich waren.

Kulturabend
Mit großer Spielfreude präsentiert das Blasorchester sein Können beim Kulturabend.

Den Abschluss des Kulturabends gestaltete die Schulband Monkeys on Fire unter der Leitung von André Föller. Mit einer Mischung aus Rock- und Popsongs sowie dem selbst geschriebenen Titel „Nichts ist egal“ präsentierte die Band einen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Repertoire. Mehrere eigene Songs der Band sind inzwischen auch auf den gängigen Streaming-Portalen veröffentlicht.

Durch den Abend führte die stellvertretende Schulleiterin Christine Berghane. Sie würdigte den Einsatz aller Beteiligten: „Der Kulturabend zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig die Talente und das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler sind. Hinter solchen Auftritten stehen viele Stunden Vorbereitung und gemeinsames Arbeiten – dafür gilt allen Mitwirkenden ein großer Dank.“

Kulturabend
Märchenklassiker neu erzählt: Die Theater-AG begeistert mit ihrer Interpretation von „Schneewittchen“.

Englischtalente überzeugen beim „Big Challenge“-Wettbewerb am Gymnasium St. Kaspar

 

Mit beachtlichen Erfolgen haben 37 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 des Gymnasiums St. Kaspar am internationalen Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teilgenommen.

 

Big Challenge
Die Teilnehmer des Wettbewerbs freuen sich mit den Englischlehrerinnen Daniela Meyer (3.v.l.) und Ulla Gottschalk (2.v.r.) über den Erfolg.

Der Wettbewerb zählt mit jährlich mehr als 250.000 Teilnehmenden in Deutschland zu den größten Englischwettbewerben Europas. In einem digitalen Multiple-Choice-Test auf dem iPad bearbeiteten die Jugendlichen Aufgaben zu Hör- und Leseverstehen, Grammatik, Wortschatz und Landeskunde.

Schulsieger wurde Moritz Sommer aus der Jahrgangsstufe 8. Mit 306 von 350 möglichen Punkten erreichte er zudem einen hervorragenden 60. Platz in Nordrhein-Westfalen. Als Jahrgangsbeste wurden außerdem Julia Jaboli (Jahrgangsstufe 5), Vlady Myshkovskyi (Jahrgangsstufe 6) und Sham Aljabbouli (Jahrgangsstufe 7) ausgezeichnet. In den Jahrgangsstufen 8 und 9 erzielte ebenfalls Moritz Sommer das beste Ergebnis.

Für ihre besondere Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr erhielten Tine Berg und Vlady Myshkovskyi (beide Jahrgangsstufe 6) sowie Moritz Sommer (Jahrgangsstufe 8) den „Challenge Award“.

Bei der Siegerehrung in der Aula wurden alle Teilnehmenden mit einer persönlichen Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.

„The Big Challenge verbindet Wettbewerb mit Freude an der englischen Sprache. Die Schülerinnen und Schüler können zeigen, was sie bereits können, und erleben gleichzeitig, dass sich regelmäßiges Lernen auszahlt. Die hervorragenden Ergebnisse in diesem Jahr sprechen für das große Engagement unserer Teilnehmenden“, freut sich Lehrerin Daniela Meyer, die den Wettbewerb für die Fachschaft Englisch organisierte.

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