St. Kaspar

Schulsanitätsdienst am Gymnasium St. Kaspar erreicht neuen Höchststand

 

Der Schulsanitätsdienst (SSD) am Gymnasium St. Kaspar in Neuenheerse wächst weiter und verzeichnet einen neuen Rekord: Aktuell engagieren sich 56 Schülerinnen und Schüler als Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter – so viele wie nie zuvor seit der Einführung des Dienstes im Jahr 2008.

 

Klasse 5c
Schulleiterin Christin Johlen (2. Reihe links), Andreas Gottschalk (2. Reihe rechts) und Brigitte Igelbrinck (2. Reihe 2. v.l.) freuen sich mit dem gesamten Sanitätsteam über das große Engagement. Zuvor überreichten sie den neuen „Sanis“ die Ernennungsurkunden. Brigitte Igelbrinck übernimmt im nächsten Schuljahr die Leitung des SSD.

So wurden allein im zweiten Halbjahr in der Jahrgangsstufe 8 insgesamt 20 neue Mitglieder nach erfolgreicher Ausbildung in den SSD aufgenommen.

Im Schulalltag übernehmen die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter eine wichtige Aufgabe. Sie leisten Erste Hilfe bei kleineren und größeren Verletzungen, versorgen Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte bei plötzlichen Erkrankungen und betreuen Betroffene bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Darüber hinaus begleiten sie Schulsportfeste und andere Veranstaltungen sanitätsdienstlich und sorgen dafür, dass Erste-Hilfe-Materialien in Fachräumen und Sporthallen stets vollständig und einsatzbereit sind.

Geleitet wird der Schulsanitätsdienst von Lehrer Andreas Gottschalk, Mitglied und Ausbilder der Malteser-Ortsgruppe Altenbeken. „Dass sich so viele junge Menschen bereit erklären, Verantwortung für andere zu übernehmen, ist ein starkes Zeichen für das soziale Engagement an unserer Schule. Der Schulsanitätsdienst vermittelt nicht nur wichtige medizinische Kenntnisse, sondern auch Werte wie Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Nächstenliebe“, betont Gottschalk.

Die Ausbildung beginnt ab der Jahrgangsstufe 8 und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst. In insgesamt 45 Unterrichtseinheiten erwerben die Schülerinnen und Schüler fundierte Kenntnisse in Erster Hilfe und erweitern diese in der speziellen Ausbildung zum Malteser-Schulsanitäter. Einige besonders engagierte Mitglieder qualifizieren sich später sogar weiter.

Für manche ehemalige Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter war das Engagement am Gymnasium St. Kaspar bereits ein echtes Sprungbrett in die berufliche Zukunft: Mehrere ehemalige Mitglieder haben sich nach ihrer Schulzeit für eine Ausbildung oder ein Studium im Rettungsdienst oder im medizinischen Bereich entschieden. Damit zeigt der SSD nicht nur im Schulalltag seine Bedeutung, sondern kann auch prägend für die persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen sein.

Welttag des Buches: Schüler*innen von St. Kaspar besuchen Buchhandlung

 

Anlässlich des Welttags des Buches besuchten die fünften Klassen des Gymnasiums St. Kaspar die Buchhandlung Saabel in Bad Driburg.

 

Klasse 5c
Klassenlehrerin Mareike Clarke besuchte mit ihrer Klasse 5c die Bad Driburger Buchhandlung Saabel.

Wie entsteht eigentlich ein Buch? Was ist das größte Buch der Welt? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Daniela Illgner, Inhaberin der Bad Driburger Buchhandlung, den neugierigen Schülerinnen und Schülern aus Neuenheerse. Anschaulich berichtete sie über die Arbeit von Verlagen und Druckereien und gewährte spannende Einblicke in die Welt der Bücher. Gebannt lauschten die Kinder ihren Ausführungen.

Über ein Exemplar des Welttagsbuches 2026 – dem Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ von Andreas Hüging, Angelika Niestrath sowie Timo Grubing – durfte sich jedes Kind freuen. Bundesweit wurden über eine Million Exemplare dieses Titels von teilnehmenden Buchhandlungen an Viert- und Fünftklässler*innen verschenkt. Ziel der Aktion ist es, die Freude am Lesen zu fördern.

„Der Lesespaß wirkt sich unmittelbar auf die Lesekompetenz der Kinder aus“, erklärte Erprobungsstufenkoordinatorin Mareike Clarke, die die Klasse 5c als Deutsch- und Klassenlehrerin begleitete. Daher beteiligte sich ihre Klasse ebenso wie die beiden Parallelklassen an der mittlerweile traditionellen Aktion des Gymnasiums St. Kaspar. Bereits seit vielen Jahren folgen die fünften Klassen der Einladung der Buchhandlung Saabel.

In diesem Jahr erfolgte die Anreise mit dem Linienbus nach Bad Driburg. Der Rückweg nach Neuenheerse wurde anschließend gemeinsam mit den Klassenlehrer*innen und Klassenpat*innen zu Fuß zurückgelegt.

„Der Ausflug stellt eine gelungene Verbindung von außerschulischem Lernen und kultureller Bildung dar und leistet einen wertvollen Beitrag zur Leseförderung im Rahmen des Welttags des Buches“, so Clarke.

Einladung zum Taizé-Abend am 17.4.2026

 

Einladung zum Taizé-Abend am 17.4.2026

Vorlesetalent aus Neuenheerse glänzt beim Kreisentscheid

 

Beim diesjährigen Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Aula der Volkshochschule Höxter traten zahlreiche lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler gegeneinander an. Unter ihnen war auch die elfjährige Romy Pape aus der Klasse 6a, die sich zuvor bereits beim schulinternen Wettbewerb durchgesetzt hatte.

 

Vorlesewettbewerb
Romy liest der Jury in der Volkshochschule Höxter vor (Foto: Familie Pape).

Der Vorlesewettbewerb gliederte sich in zwei anspruchsvolle Phasen: Zunächst präsentierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Minuten lang einen vorbereiteten Text aus einem selbst gewählten Buch. Anschließend mussten sie ihr Können mit einem unbekannten Text unter Beweis stellen, den die Jury auswählte.

Romy entschied sich in der ersten Runde für Auszüge aus dem Buch „Die unlangweiligste Schule der Welt“. Mit ihrer lebendigen und sicheren Vortragsweise überzeugte sie das Publikum und stellte ihr großes Lesetalent unter Beweis. Auch in der zweiten Runde meisterte sie die Herausforderung eines fremden Textes souverän.

Zwar reichte es am Ende nicht für den ersten Platz, doch Romy hinterließ einen sehr positiven Eindruck. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und es war eine tolle Erfahrung“, sagte sie im Anschluss an den Wettbewerb.

Besonderer Segen zur Karnevalszeit in der Schulkapelle

 

Bunte Konfettipartikel, fröhliches Schunkeln und persönliche Segensworte prägten am Freitag die Atmosphäre in der Schulkapelle des Gymnasium St. Kaspar. Unter dem Leitwort „Ja, er jubelt, wenn er an euch denkt“ (Zef 3,17) lud die Schulliturgie-AG ihre Mitschüler zu einem besonderen spirituellen Angebot ein, das bewusst an die Lebensfreude der Karnevalszeit anknüpfte.

 

Mit der Aktion „Möge Segen auf dich regnen wie Konfetti“ verband die AG auf kreative Weise karnevalistische Freude mit der christlichen Botschaft. Nach einer kurzen Einführung und einem gemeinsamen Schunkeln waren die Schüler eingeladen, einzeln oder in kleinen Gruppen nach vorn zu kommen und einen persönlichen Segen zu empfangen. Viele nutzten diese Gelegenheit, um einen Moment der Ruhe, Ermutigung und Wertschätzung zu erfahren.

Konfettisegen
Passend zum Motto hatte die Schulliturgie-AG die Schulkapelle geschmückt.

Geleitet wird die Schulliturgie-AG von Schulseelsorgerin Miriam Herbst-Zeyrek. Sie betont die besondere Bedeutung solcher Angebote: „Mit einem Segen sprechen wir Menschen den Schutz und das Wohlwollen Gottes zu. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen in der heutigen Zeit immer wieder die Zusage, dass sie gewollt, geliebt und angenommen sind.“ Zugleich sei es ihr ein Anliegen, Glauben lebensnah zu vermitteln: „Wenn wir die Lebenswelt der Jugendlichen einbeziehen, wird erfahrbar, dass Gott mitten in ihrem Alltag präsent ist – und dass er sich mit ihnen freut, gerade auch in der Karnevalszeit.“

Die positive Resonanz zeigte sich deutlich in den strahlenden Gesichtern der Teilnehmenden. Für die rund zehn Mitglieder der Schulliturgie-AG ist dies Ansporn, den Konfettisegen auch im kommenden Jahr erneut anzubieten.

Im Anschluss an die Segensfeier wurde die Kapelle gemeinsam wieder aufgeräumt. Bereits am Aschermittwoch kommt die Schulgemeinschaft hier erneut zusammen, um unter dem Motto „Alles neu!“ den Beginn der Fastenzeit zu begehen.

Die Schulkapelle nimmt im Alltag des Gymnasiums einen besonderen Stellenwert ein. „Es ist ein großes Glück, dass wir auf unserem Schulgelände einen eigenen Raum für Gottesdienste, Impulse und Zeiten der Stille haben“, sagt Herbst-Zeyrek. Der Konfettisegen habe einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Orte sind – als Räume der Begegnung, des Glaubens und der persönlichen Stärkung für die Schulgemeinschaft.

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