Schüler an St. Kaspar erhalten „Förderpreis der Wirtschaft“

 

Sechs Schüler des Gymnasiums St. Kaspar erhalten den begehrten Preis der Universität Paderborn für sehr gute Leistungen in den Naturwissenschaften.

 

Jedes Jahr zeichnet die Universität Paderborn in Kooperation mit regionalen Unternehmen Schülerinnen und Schüler aus, die in den Jahrgangsstufen 8 und 9 in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erzielt haben.

Schulleiter Matthias Nadenau gratuliert den Preisträgern zu ihren Leistungen: Lea Schopohl, Michael Blase, Mae Rasche, Alina Wischer und Manuel Blase (v.l.n.r.).
Schulleiter Matthias Nadenau gratuliert den Preisträgern zu ihren Leistungen: Lea Schopohl, Michael Blase, Mae Rasche, Alina Wischer und Manuel Blase (v.l.n.r.).

Auch wenn aufgrund der Coronapandemie keine feierliche Ehrung im Audimax stattfinden konnte, können die Preisträger stolz auf ihre Leistung sein. Ausgezeichnet wurden Mae Rasche (Klasse 9a), Manuel und Michael Blase sowie Alina Wischer (Klasse 9b) und Lea Schopohl sowie Matilda Weskamp (Jahrgangsstufe 10/EF).

Finanziert wird der Förderpreis von der heimischen Wirtschaft. Die Initiatoren möchten für naturwissenschaftliche Studien- und Berufsrichtungen werben, um dem Fachkräftemangel zukünftig entgegenzuwirken. Die Preisträger konnten sich über eine Urkunde, 75 Euro Preisgeld und einen Gutschein für einen Besuch im Heinz Nixdorf Museums Forum freuen.

Bundestagswahl 2021: St. Kaspar beteiligt sich an Juniorwahl

 

Das Gymnasium St. Kaspar beteiligt sich im Vorfeld der Bundestagswahl an der deutschlandweiten Juniorwahl. Knapp 250 Schülerinnen und Schüler nehmen teil. FDP und Grüne erhalten zusammen 50% der Stimmen.

 

Die Klasse 7a erscheint im Wahllokal.
Die Klasse 7a erscheint im Wahllokal.

Bei der Bundestagswahl am 26. September durften nur sehr wenige der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q2 (12) abstimmen. Bei der Juniorwahl hingegen waren sie alle wahlberechtigt. Deutschlandweit gaben fast 1.160.000 Jugendliche an 4.500 Schulen ihre Stimme ab - in Neuenheerse immerhin 245.

Im Unterricht bereiteten sich die Jugendlichen intensiv auf ihre Stimmabgabe vor. In den Wochen zuvor thematisierten sie altersangemessen die Bedeutung von freien Wahlen und die Zusammenarbeit der Verfassungsorgane. Sie erarbeiteten das Wahlsystem und analysierten die Wahlprogramme der Parteien.

Am Wahltag war es wie beim Original – Schüler fungierten als Wahlhelfer, abstimmen durften die Wähler auf identischen Stimmzetteln nur nach Vorlage ihrer Wahlbenachrichtigung. Es gab Wahlkabinen und eine Wahlurne. Ricarda Saliger, Wahlhelferin aus der Jahrgangsstufe Q2, lobt diese Authentizität: „Ich hatte die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken. Es war spannend, die Abläufe, die auch bei der Bundestagswahl passieren, im Kleinen kennenzulernen. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung.“

Nach Schließung des Wahllokals zählen die Wahlhelfer die Stimmen aus.
Nach Schließung des Wahllokals zählen die Wahlhelfer die Stimmen aus.

Ihre Mitschülerin Emma Brüntrup plädiert für eine dauerhafte Teilnahme des Neuenheerser Gymnasiums: „Auch jüngere Schüler haben sich intensiv mit der Wahl auseinandergesetzt, auch eigenständig recherchiert, und so eine politische Meinung entwickelt.“ Und gerade dies ist auch das Ziel der Bundeszentrale für politische Bildung als Organisatorin. Studien haben eine zunehmende Auseinandersetzung der beteiligten Jugendlichen und ihrer Familien mit politischen Inhalten nachgewiesen, samt Steigerung der Wahlbeteiligung bei den späteren Erstwählern und auch ihren Eltern. „Wir wünschen uns eine frühe Teilhabe am politischen Diskurs“, so Lehrerin Magdalena Blum. Mit ihrem Kollegen Nils Franzen organisierte sie die Wahl an der Schule.

Das Ergebnis des Gymnasiums ähnelt dem bundesweiten Gesamtergebnis der Juniorwahl mit starken Anteilen für Grüne und FDP. Die Liberalen gewannen in Neuenheerse mit knapp 30%, die Grünen konnten die weiteren Parteien als zweitstärkste Kraft auf Abstand halten.

Waldpädagogisches Angebot für Schüler an St. Kaspar

 

Kooperation mit Regionalforstamt Hochstift: Revierförsterin Marina Jürgens begleitet Fünftklässler bei Waldexkursion.

 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c spielen an der Streuobstwiese. Im Hintergrund Revierförsterin Marina Jürgens.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c spielen an der Streuobstwiese. Im Hintergrund Revierförsterin Marina Jürgens.

Erneut brach Marina Jürgens, Revierförsterin am Regionalforstamt Hochstift in Neuenheerse, mit den Fünftklässlern des benachbarten Gymnasiums auf, um die Kinder für einen achtsamen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.

Zu drei Terminen wanderte Jürgens mit jeweils einer Klasse durch den Neuenheerser Wald zu einer Streuobstwiese am Hang des Sannebergs bei Dringenberg. Seit einigen Jahren pflegt die Schule diese fußballfeldgroße Wiese in Abstimmung mit dem Forstamt.
Unterwegs erzählte die Försterin den interessierten Schülern allerlei Wissenswertes. Gespannt lauschten die Mädchen und Jungen den Ausführungen über ihren Arbeitsalltag, Aufbau und Funktionen des Waldes und die Rückkehr des Wolfes. Sie lernten verschiedene Baumarten zu unterscheiden und gelangten zur Erkenntnis, dass jeder Baum so einzigartig ist wie ein Mensch. Auch, dass der heimische Wald bedroht ist, erkannten die Kinder sehr schnell: Die Folgen von Dürre und Borkenkäferbefall waren nicht zu übersehen. Grund genug für die Schulgemeinschaft, das Forstamt bei der Aufforstung zu unterstützen. So plant die Schülervertretung (SV) eine Baumpflanzaktion: Jeder Schüler der Unterstufe soll demnächst einen Baum im Wald pflanzen. In einer anderen Aktion engagiert sich Lehrerin Brigitte Igelbrinck mit Schülern ihres Biologie-Leistungskurses der Q2. Sie möchten frisch gepflanzte Eichen durch Anbringen eines Stammschutzes gegen Wildverbiss schützen.
Am Ziel ihrer Exkursion, der Streuobstwiese, angekommen, durften sich die Fünftklässler übrigens an den mehr als 50 Bäumen mit ganz ungewöhnlichen Apfelsorten satt essen.

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St. Kaspar engagiert sich weiterhin für die Glückstour

 

Schulgemeinschaft spendet erneut. 450 Euro wurden übergeben.

 

Die Glückstour des Schornsteinfegerhandwerks unterstützt krebskranke Kinder und Forschungseinrichtungen. Bereits im dritten Jahr unterstützt das Neuenheerser Gymnasium die Glückstour. Trotz pandemiebedingter Widrigkeiten gelang es der Klasse 9b, weiterhin Spenden zu sammeln. Mitschüler, Lehrer und Eltern gaben 450 Euro für den guten Zweck.

Schornsteinfegermeister Werner Überdick, sein Kollege Jochen Loke, Schulleiter Matthias Nadenau und Klassenlehrer Jörg Lange freuen sich über die Spendenbereitschaft.
Schornsteinfegermeister Werner Überdick, sein Kollege Jochen Loke, Schulleiter Matthias Nadenau und Klassenlehrer Jörg Lange freuen sich über die Spendenbereitschaft. Stellvertretend für die Schulgemeinschaft übergeben Pauline Kuhaupt, Lena Fritsche, Anna Überdick, Mara Cebul und Jana Steins (v.l.n.r.) im Beisein der Fünftklässler mit ihrem Klassenlehrer Jörg Lange 450 Euro.

Schulleiter Matthias Nadenau begrüßte in Anwesenheit der neuen Fünftklässler die Schornsteinfeger Werner Überdick und Jochen Loke: „Schön, dass Sie wieder einmal hier bei uns an der Schule sind und uns an Ihrem Engagement teilnehmen lassen.“ Lehrer Jörg Lange, der die Spendensammlung begleitet, stellte die Schülerinnen der 9b vor, die das gesammelte Geld an die beiden Schornsteinfeger übergaben. Die neuen Fünftklässler nutzten die Gelegenheit, um Fragen zur Spendenaktion zu stellen. Natürlich gab es auch die eine oder andere Anekdote aus dem Schornsteinfegeralltag. Beeindruckend fand Überdick das Engagement der Jüngsten: In einer Klasse drückten Kinder ihm Münzen aus ihren Portemonnaies in die Hand - ihr Taschengeld. Sichtlich bewegt bedankte Überdick sich: „Jeder Cent zählt.“

Lange, Klassenlehrer der 9b, freut sich, dass das Gymnasium auch weiterhin die Glückstour unterstützen wird. Immerhin haben die Spendensammler an diesem Tag ganz sicher auch unter den Jüngsten schon einige neue Mitstreiter gefunden.

Neue Fünftklässler starten dreizügig an St. Kaspar

 

Schuljahr startet am Gymnasium mit Gottesdiensten unter freiem Himmel. Neue Schülerinnen und Schüler haben sich inzwischen eingelebt.


Gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrern starteten 66 Kinder voller Vorfreude in ihren neuen Lebensabschnitt. Pater Thomas Wunram feierte mit ihnen einen lebendigen Gottesdienst auf dem Sportplatz der Schule. Schulleiter Matthias Nadenau begrüßte die aufgeregten Mädchen und Jungen mitsamt ihrer Eltern herzlich in Neuenheerse: „Ich wünsche euch, dass ihr immer die Freude am Lernen behaltet.“

Gottesdienst der Fünftklässler auf dem Sportplatz der Schule.
Gottesdienst der Fünftklässler auf dem Sportplatz der Schule.

Brigitte Igelbrinck (5a), Christin Johlen und Steffen Lausen (5b) sowie Dennis Schalk (5c) leiten die Eingangsklassen. Zusammen mit ihren Klassenlehrern und Paten, Schülern aus höheren Jahrgangsstufen, hatten die „Neuen“ inzwischen viel Gelegenheit, sich mit Schule und Schulalltag vertraut zu machen. So fühlen sich die Mädchen und Jungen aus Neuenheerse sowie verschiedenen Ortsteilen Altenbekens, Lichtenaus, Warburgs und Willebadessens bereits als Teil der Schulgemeinschaft.

Für ihre älteren Mitschüler war das neue Schuljahr bereits zuvor gestartet – wie gewohnt wanderte die Schulgemeinschaft am ersten Schultag zur Kluskapelle und feierte dort einen Gottesdienst.

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