St. Kaspar

Friedenstaube aus Beton überzeugt Jury: Gymnasium St. Kaspar gewinnt bundesweiten Kunstwettbewerb

 

Großer Erfolg für das Gymnasium St. Kaspar: Die EF-Schülerinnen Clara Grasse, Dana Tilly und Lisa-Marie Hammerschmidt haben beim bundesweiten „Beton-Art Award 2026“ den ersten Platz belegt. Mit ihrem Kunstwerk „Unsere Sisyphusaufgabe“ setzte sich das Team „Kleeblatt“ gegen mehr als 300 Einsendungen aus ganz Deutschland durch und gewann 1.000 Euro für die Jahrgangsstufe.

 

Kunstpreis
Das Siegerteam „Kleeblatt“ entschied sich für eine Plastik mit einer starken Botschaft.

In ihrer Begründung lobte die Jury die hohe Qualität und Kreativität der eingereichten Arbeiten. „Über 300 kreative Beiträge aus ganz Deutschland haben uns erreicht und begeistert“, hieß es. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen. Am Ende überzeugte jedoch das Kunstwerk der Schülerinnen aus Neuenheerse.

Der Wettbewerb begann im Dezember 2025, als das Gymnasium bei einer Verlosung zwei Beton-Sets mit jeweils zehn Kilogramm Trockenbeton gewann. Anschließend entwickelten die Schülerinnen und Schüler kreative Kunstwerke aus dem ungewöhnlichen Material und reichten diese zusammen mit Fotos des Entstehungsprozesses sowie einem Begleittext ein.

Das Siegerteam „Kleeblatt“ entschied sich für eine Plastik mit einer starken Botschaft. Ihr Werk zeigt eine erschöpfte Friedenstaube, die eine Weltkugel einen Berg hinaufschiebt. Der Titel „Unsere Sisyphusaufgabe“ verweist auf die Figur aus der griechischen Mythologie, die dazu verdammt ist, eine scheinbar unlösbare Aufgabe immer wieder aufs Neue zu bewältigen.

Kunstpreis
Lisa-Marie Hammerschmidt, Dana Tilly und Clara Grasse (v.l.) freuen sich über den ersten Platz.

Im Begleittext erläutern die Schülerinnen die Symbolik ihres Kunstwerks. Die Friedenstaube stehe für den schwierigen Einsatz für Frieden in einer Zeit, die von Kriegen und internationalen Konflikten geprägt sei. Trotz aller Rückschläge gebe die Taube nicht auf und setze ihren Weg fort. Damit wolle das Team die Betrachter dazu ermutigen, die Hoffnung auf Frieden nicht zu verlieren.

„Am besten gefiel uns die Vielfältigkeit der mal rauen, mal glatten Beschaffenheit des Betons“, sagte Clara Grasse bei der Preisverleihung. Entstanden ist das Werk im Kunstunterricht von Sarah Topp. Die Lehrerin freut sich über den Erfolg ihrer Schülerinnen: „Mich beeindruckt vor allem, wie kreativ und engagiert die Gruppe ein aktuelles gesellschaftliches Thema künstlerisch umgesetzt hat. Das Kunstwerk verbindet handwerkliches Können mit einer starken Botschaft.“

Wie das Preisgeld verwendet werden soll, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass die gesamte Jahrgangsstufe EF von dem Gewinn profitieren wird.

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