Zuhause kreativ - Kunstprojekte zu Corona

Kunst im Fernunterricht lässt Schüler kreativ werden.

Vielleicht ist der ein oder andere gerade in dieser besonders schwierigen Zeit froh, wenn er oder sie kreativ sein kann. So gestalten die Schülerinnen und Schüler zuhause, häufig mit Unterstützung der Eltern, wunderschöne Kunstobjekte.

Da Toilettenpapier so wertvoll wie ein Goldschatz geworden ist, haben sich die Kunstlehrerinnen Irena Schulte und Sarah Topp für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 eine besondere Aufgabe überlegt. Man möchte zur Zeit des Corona-Virus das teure und wertvolle Toilettenpapier komplett verwerten. Warum also nicht aus den Papprollen künstlerische Tiere basteln und diese in Szene setzen? Zudem wurden diese Tiere gemalt und anschließend in aufwendigen Collagen dargestellt.

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St. Kaspar zeigt Maske: Schule in Coronazeiten

 

Selfie-Aktion wirbt für das Tragen von Schutzmasken. Erste Schüler kehren zurück an ihre Schule.

 

Vor den Eingängen weisen Markierungen auf den einzuhaltenden Mindestabstand von 1,50 Metern hin.
Vor den Eingängen weisen Markierungen auf den einzuhaltenden Mindestabstand von 1,50 Metern hin.

Maskenpflicht beim Einkaufen und im Bus – gerade von letzterem ist der Großteil der Neuenheerser Gymnasiasten betroffen. Dass Masken in diesen Zeiten ein Gebot des gegenseitigen Gesundheitsschutzes und damit der Höflichkeit sind, dafür möchten die Lehrer diejenigen sensibilisieren, die sich mit dem für uns ungewohnten Accessoire in der Öffentlichkeit noch schwer tun. Mit Selfies werben sie für das Tragen von Schutzmasken. „Abstand halten und Maske tragen - von uns allen wird zur Zeit ein Verhalten gefordert, das zu anderen Zeiten als wenig höflich oder merkwürdig gilt; da müssen wir Lehrer mit Überzeugungskraft und gutem Vorbild vorangehen“, betont auch Schulleiter Matthias Nadenau. Auch die Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, sich zu beteiligen und Maske zu zeigen: Seine Mitmenschen zu schützen, kann auch modisch und stylisch sein. (Link zum Projekt: https://www.st-kaspar.de/masken/)

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Känguru-Wettbewerb

In diesem Jahr kann der Känguru-Wettbewerb nicht in der gewohnten Form stattfinden, er hätte ja am 19. März in ganz Deutschland durchgeführt werden müssen. Daher haben die Veranstalter von „Mathematikwettbewerb Kaenguru e.V“ es diesmal gestattet, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben auch zu Hause bearbeiten.

Für die Teilnahme befinden sich die Aufgaben nach Doppeljahrgängen sortiert als PDF-Dokumente in dem folgenden mit dem bekannten Passwort freigegebenen Nextcloud-Ordner: https://nx2433.your-storageshare.de/s/i9BcRw9nnGRRJHT. Die Aufgaben dürfen nicht im Internet (z.B. über soziale Netzwerke) verbreitet werden!

In dem Ordner enthalten ist auch der Antwortzettel („einantwortzettel.pdf“). Den bitte ausgefüllt bis spätestens zum 4. Mai entweder in der Schule abgeben (ins Fach von Herrn Block) oder direkt nach der Bearbeitung als Scan bzw. Foto per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken oder als schnellste Möglichkeit (bis zum 7. Mai möglich) die Antworten einfach online auf den „digitalen Antwortzettel“ (einfach den Link im PDF-Dokument "einantwortzettel.pdf" anklicken!) übertragen und anschließend abschicken.

Wie in jedem Jahr ist die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen an St. Kaspar kostenlos, es war also hier keine Anmeldung erforderlich. Alle anderen, die sich angemeldet haben, sollten sich noch an ihre Anmeldung erinnern.

Ein wichtiger Hinweis des Veranstalters noch: „1., 2. und 3. Preise für die deutschlandweit Punktbesten lassen sich in diesem Jahr nicht ermitteln; dazu sind die notwendigen Wettbewerbsbedingungen nicht gegeben – bitte haben Sie dafür Verständnis.“ Es soll aber wie immer „Preise für alle“, Urkunden und Broschüren geben.

Viel Spaß beim Lösen der teils wirklich anspruchsvollen Aufgaben, diesmal ohne Zeitdruck!

Zeitzeuge besucht das Gymnasium St. Kaspar

 

Burkhard Seeberg aus Münster berichtet dem Abiturjahrgang von seiner Zeit im Stasigefängnis.

 

Nach der Veranstaltung tauscht sich Seeberg mit Lehrern und Schülern aus. V.l.n.r.: Burkhard Seeberg, Schulleiter Matthias Nadenau, Lena Gerecke, Burkhard Nickel, Johanna Schlüter, Sarah Manegold und Hannes Fieseler (Foto: T. Kreutzmann).
Nach der Veranstaltung tauscht sich Seeberg mit Lehrern und Schülern aus. V.l.n.r.: Burkhard Seeberg, Schulleiter Matthias Nadenau, Lena Gerecke, Burkhard Nickel, Johanna Schlüter, Sarah Manegold und Hannes Fieseler (Foto: T. Kreutzmann).

Mehr als sieben Wochen Einzelhaft in der zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Hohenschönhausen und anschließend Unterbringung im Bautzener Gefängnis - wegen Liebe zwischen Ost und West. Seeberg erzählt seine Geschichte, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2/12 hören sehr aufmerksam zu. Den Wert demokratisch abgesicherter Grundrechte sollen die Schüler reflektieren, wünscht sich Burkhard Nickel, Geschichtslehrer am Gymnasium. Immerhin berichtet Seeberg aus persönlicher Erfahrung über das Leben in einem Unrechts- und Überwachungsstaat und die Absurdität der damaligen Verhältnisse während der Teilung Deutschlands. 

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Syrischer Flüchtling bewegt Neuenheerser Gymnasiasten mit seiner Geschichte

 
Hamed Alhamed hält einen Vortrag zu Syrien und seiner Flucht. Das Schulprojekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte ihn mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter an das Gymnasium St. Kaspar eingeladen.

„Wenn ihr mich mögt, dann möchte ich gern als Hamed gemocht werden. Und wenn ich euch nicht sympathisch bin, dann sollte ich euch als Hamed unsympathisch sein. Aber ihr solltet mich nicht bloß deshalb sympathisch oder unsympathisch finden, weil ich ein Flüchtling bin, aus einem anderen Land komme oder eine andere Religion habe. Denn jeder Mensch hat das Recht als er selbst wahrgenommen und beurteilt zu werden, so Hamed Alhameds eindringlicher Appell am Ende seines emotionalen Vortrags. In den vorangegangenen 90 Minuten bewegte er 250 Schüler der älteren Jahrgangsstufen sowie deren Lehrer.
 
Hamed Alhamed wird begrüßt von (hintere Reihe v.l.n.r.) Lehrer Jörg Lange, Rüdiger Gleisberg (zuständig für das Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter), Schulleiter Matthias Nadenau sowie Vertreterinnen der AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (vordere Reihe v.l.n.r.: Jana Hiller, 9a; Corinna Lange, Q1; Sarah Schöning, 9a).
Hamed Alhamed wird begrüßt von (hintere Reihe v.l.n.r.) Lehrer Jörg Lange, Rüdiger Gleisberg (zuständig für das Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter), Schulleiter Matthias Nadenau sowie Vertreterinnen der AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (vordere Reihe v.l.n.r.: Jana Hiller, 9a; Corinna Lange, Q1; Sarah Schöning, 9a).
Der 29-jährige Syrer stammt aus Deir ez-Zor. Mit seinem Bruder Ahmed gelang ihm 2015 die Flucht nach Deutschland, vier jüngere Schwestern und die Eltern mussten beide zurücklassen. Mit seinen Vorträgen möchte er um Verständnis für die Situation von geflüchteten Syrern werben. Diesen Wunsch unterstützt das Team des Projekts Schule ohne Rassismus. Lehrer Jörg Lange: Hameds Wunsch, ihn genauso wie alle anderen Menschen als Individuum wahrzunehmen statt ihn einfach nur in irgendeine 'Schublade' zu stecken, auf der 'Flüchtling' oder sonst etwas steht, sollte eigentlich immer unser Anspruch sein – und erst recht, wenn wir als Schule mit Courage handeln. Schulleiter Matthias Nadenau wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass die geflüchteten Menschen für uns alle ein persönliches Gesicht haben und zu Wort kommen dürfen. Schüler und Lehrer nahmen den Vortrag zum Anlass, um Flucht und Integration innerhalb und außerhalb des Unterrichts weiter zu thematisieren - wohl wissend auch um eigene Alltagserfahrungen, die eine Auseinandersetzung nötig machen.
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